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Die Marktgemeinde sehen und erleben

Für geschichtlich und Architektur-Interessierte, für Freunde der Kunst – ob mittelalterlich oder modern –, für Genießer und für Sportliche und Aktive: Markt Erlbach bietet für jeden etwas und macht eine bunte Freizeitgestaltung möglich!

  • © Markt Markt Erlbach
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  • © Claus Scheler

Ortsbildprägend ist der mächtige Wehrturm der evangelischen Kilianskirche aus dem 14. Jahrhundert, zu deren besonderen Schätzen ihre kunstvoll gestalteten Buntglasfenster sowie die wahrscheinlich älteste Überlieferung des Hohenzollernwappens gehören. Auch die Pfarrkirche St. Leonhard in Linden wurde in frühen Jahrhunderten als Wehrkirche genutzt. Nach der Zerstörung folgte um 1500 der Wiederaufbau, von dem nach wie vor der Chor und die unteren Turmteile erhalten sind. Am Rande des Ortsteils Jobstgreuth, am Hang im ummauerten Friedhof, liegt mit der Pfarrkirche St. Jobst ein weiteres sehenswertes Bauwerk, das in Teilen noch aus dem 13. Jahrhundert erhalten ist.

Auch eine Reihe anderer Bauwerke prägen das Ortsbild der Marktgemeinde: das Fachwerk-Torhaus aus dem 17. Jh., ehemals Teil der Marktbefestigung, mitsamt preußischem Wappen; die sog. „Wehd“, einer der letzten noch sichtbaren Teile der Befestigungsanlage, die gemeinsam mit der Kilianskirche und dem angrenzenden Weiher ein denkmalgeschütztes Ensemble bildet; das „Alte Rathaus“ und ehemalige Gerichtsgebäude am Marktplatz, ein Fachwerkbau mit Walmdach und Glockentürmchen; und schließlich der Marktplatz selbst, gemeinsam mit den ihn umgebenden Häusern ebenfalls ein denkmalgeschütztes Ensemble.

Das ehemalige Pfarrhaus, ein stattliches Fachwerkgebäude aus dem 17. Jh., beherbergt das Rangaumuseum, das vom Heimatverein geführt und gepflegt wird. Auf drei Stockwerken gewinnen Besucher dort Einblick in den Alltag früherer Zeiten – in die Arbeit von Büttnern oder Badern beispielsweise, in die Herstellung von Blechblasinstrumenten oder aber in den harten Arbeitsalltag der Bauern.

Neben all der Geschichte und Tradition, die Markt Erlbach prägen, ist aber auch Platz für das Moderne und Zeitgenössische, was unter anderem in verschiedenen Kunstwerken im Gemeindegebiet Ausdruck findet, so am östlichen Ortseingang die Skulptur „Balance“ des fränkischen Künstlers Richard Wöllmer, und vor der Kilianskirche das Kunstwerk „Familie“ des  westfälischen Künstlers Lothar Klute.

Auch für Ausflüge ist Markt Erlbach der perfekte Ausgangspunkt. Viele gut ausgebaute Flur- und Waldwege sowie markierte Wanderwege stehen hier Radlern und Wanderern zur Verfügung. Der „Aurachtal-Radweg“, der Radwanderweg „NEA 1“ und der neue Nord-Süd-Radweg „Vom Main zur Zenn“ führen durch unser Gemeindegebiet. Unterwegs laden dabei freundliche Gasthöfe zum Verweilen ein. Die Naturparklandschaften können auch mit der Pferdekutsche oder „hoch zu Ross“ erkundet werden.