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Die Geschichte des Marktes

In waldreicher, reizvoller Gegend, auf der Anhöhe des Naturparks Frankenhöhe, liegt Markt Erlbach. Der Name kommt von Erlenbach, dessen Quelle innerhalb der Gemarkung liegt.

"Waldland - Königsland",

so hieß es zur Zeit Karls des Großen. Aufgefundene Hügelgräber um Markt Erlbach weisen auf eine viel frühere Besiedelung hin. Eine frühe Kirchengründung, von der viele Filialkirchen ausgingen, und die Lage an der Heerstraße zwischen den Reichsstädten Nürnberg, Bad Windsheim und Rothenburg o.d.T. führten Markt Erlbach durch eine wechselvolle Geschichte, waren aber auch die Voraussetzung für die Entwicklung zu einem Schwerpunkt für Handwerk, Handel und Gerichtsbarkeit. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf einen Stiftungsbrief über das Kloster Heilsbronn von 1132 zurück. Auch in späteren Jahren wird Markt Erlbach oft zusammen mit Kirchen erwähnt. 1144 wird bereits von einer Kirche Erlbach gesprochen. Um 1300 verliehen die Burggrafen von Nürnberg das Marktrecht. 1384 wird Erlbach als "oppidum" - befestigter Ort - bezeichnet und führt im Siegel das hohenzollerische Wappen (Brackenkopf auf dem schwarz-weißen Schild). Siehe hierzu auch die Darstellung im Kirchenfenster der Kilianskirche von 1380.