Ein Rundgang
Der "Markt" Markt Erlbach wurde von Handel, Gewerbe, Handwerk und Ämtern geprägt. Entlang der Hauptstraße hat sich das Leben entwickelt. In den angrenzenden Gassen waren Handwerk und Bauernschaft angesiedelt.
Beginnen wir unseren Rundgang am Torhaus - auch unteres Tor genannt, das obere Tor existiert nicht mehr - es ist sozusagen unser schöner Eingang, wenn Sie aus der Richtung Erlangen, Emskirchen oder Nürnberg-Fürth kommen. Nun wechseln wir die Straßenseite und gelangen zum alten Dekanatsgebäude, das jetzt das Handwerkermuseum beherbergt.
Durch die kleine Gasse daneben gelangen wir auf den Kirchplatz. Die Kilianskirche ist eine trutzige Wehrkirche und bietet Interessantes. Am Kriegerdenkmal von 1870-72 auf dem Kirchenvorplatz gehen wir die Kirchgasse Richtung Ortsmitte und biegen in die Ringstraße ein. Hier können noch viele Häuser der alten Zeit betrachtet werden. Die Ringstraße trifft nun auf die Hauptstraße. Wir wenden uns nach rechts und bummeln die Straße hinauf.
An der Windsheimer Straße gehen wir Richtung Ansbach. Nach der Biegung vor der Einmündung in den Pilsenmühler Weg können wir die alten Ämterhäuser - Finanzamt und Amtsgericht - bestaunen. Sie sind imponierende Gebäude. Das alte Amtsgericht ist jetzt Wohnhaus, im alten Finanzamt ist jetzt das Langzeitwohnheim Frankenhöhe der Arbeiterwohlfahrt untergebracht.
Wir gehen zurück und biegen in die Neue Straße ein. Der neue Falterbrunnen ruft uns bereits mit seinem Geplätscher. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Wir gehen hinter dem Trafo, vorbei an der Schauanlage "Innerortssanierung Markt Erlbach", links in die alte Gartenstraße, nach der Sanierung eine hübsche, kleine Straße. Am anderen Ende der alten Gartenstraße stoßen wir auf den Gasthof "Zum Löwen" und wenn wir nach rechts gehen auf den Gasthof "Zum Ross", beide an der Hauptstraße.
Der Marktplatz mit Brunnen und Figurengruppe "Ausscheller und Kinder" ist typisch für ein fränkisches Reihendorf. In der Ortsmitte war der Marktplatz lediglich eine aufgeweitete Straße. Das alte Rathaus mit seinem Uhrentürmchen wird heute als Kindergarten genutzt. Über die Hauptstraße westwärts erreichen wir wieder den Ausgangspunkt - das untere Tor.





