Maskenpflicht und weitere Hygienemaßnahmen

Die Bayerische Staatsregierung verpflichtet zum Tragen von MNS im ÖPNV und in Geschäften.

Die Maskenpflicht in Bayern beeinhaltet, dass jeder (ab 6 Jahren) ab dem 27. April 2020 einfache, selbst genähte MNS aus Stoff, so genannte Community Masken, tragen soll und zwar beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen. Zertifizierte Schutzmasken sollen medizinischem Personal vorbehalten bleiben.

Warum gibt es ein Maskenpflicht in Bayern?
Die Experten sind sich sicher, dass einfache Stoffmasken den Schutz der anderen erhöhen, in Situationen, wo der Sicherheitsabstand nicht immer eingehalten werden kann:

Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der gegenwärtigen Knappheit einer textilen Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Mund-Nasen-Bedeckung) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).
Robert-Koch-Institut (RKI)

Eine ausführlichen Artikel von Herrn Dr. med. Matthias Gruber über das Thema finden Sie >>HIER<<

Für die Herstellung Ihrer eigenen MSN finden Sie eine Nähanleitung unter Download.
Vielleicht kann man aber einen MNS auch von Freunden, Nachbarn oder Verwandten anfertigen lassen, die nähen können und geeignetes Material zur Verfügung haben.

Im Rathaus besteht zudem für Menschen, die keine andere Möglichkeit haben, einen MNS zu bekommen, das Angebot, über die Initiative „Masken tragen – Verantwortung zeigen“ einen MNS zu beziehen.

Bitte wenden Sie sich hierfür an:

  • Andrea Tiefel, Tel. 09106/ 9293-12, a.tiefel@markt-erlbach.de oder an
  • Birgit Kämmerer, Tel. 09106/ 96953, birgit.kaemmerer@online.de


Sammeltonne vor dem Rathaus für selbstgenähte Masken

Falls Sie selbstgenähte Masken spenden wollen, steht ab sofort am Rathaus eine Sammeltonne bereit, in der Sie Ihre Spende einwerfen können. Nicht nur Masken für Erwachsenen sondern auch für Kinder werden gerne genommen.
Die Masken werden dann an diejenigen verteilt, die ansonsten keine selbst herstellen können oder Niemanden haben, der das für sie machen kann.

Desinfektion von (selbstgenähtem) Mund-Nasen-Schutz

Nach jedem Gebrauch sind Reinigung und Desinfektion eines Mund-Nasen-Schutzes aus Stoff wichtig. Das Erhitzen der Schutzmaske ist nötig, um Viren abzutöten. Virologen und Hygiene-Experten empfehlen dazu das Trocknen im Backofen für etwa 30 Minuten bei 70 bis 80 Grad. Das Waschen und Erhitzen in der Waschmaschine (mindestens 60 Grad) ist ebenso eine Möglichkeit, wie das Auskochen in einem Topf mit heißen Wasser. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt das Waschen nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad und anschließender vollständiger Trocknung.

Tragen von Latexhandschuhen nicht sinnvoll

Das Tragen von Latexhandschuhen -vor allem über einen längeren Zeitraum hinweg- ist sehr problematisch und nicht sinnvoll. Mit dem Corona-Virus infiziert man sich nicht über die Haut der Hände, sondern dadurch, dass man über die Hände Virusmaterial in den Nasen- oder den Augenbereich bringt und das Virus auf diesem Wege den Weg in den Körper des Menschen findet. Das erfolgt auch, wenn man sich mit Latexhandschuhen ins Gesicht greift. Das dauerhafte Tragen von Handschuhen führt zudem dazu, dass sich im Handschuh ein Milieu entwickelt, das Bakterien ideales Wachstum bietet und gleichzeitig Virusmaterial garadezu konserviert. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist eine wesentlich sinnvollere Maßnahme, als das dauerhafte Tragen von Latexhandschuhen.

Wie Sie sich selbst eine Maske nähen können?