Faire Rosen für Mitarbeiterinnen

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Markt Erlbach macht sich stark für Flower Power

  • Bereits jede dritte Rose in Deutschland trägt das Fairtrade-Siegel
  • Faire Rosen für bessere Arbeitsbedingungen und Geschlechtergerechtigkeit in Ostafrika
  • Markt Erlbach macht mit: Rosen für Marktgemeinderätinnen und Mitarbeiterinnen

Rosen sind ein ideales Geschenk, um „Alles Gute“, „Danke“ oder „ich liebe dich“ zu sagen. Was sich aber nur wenige bewusst machen: Im Rosenanbau herrschen oft schlechte Arbeitsbedingungen. Die meisten Rosen kommen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania. Dort arbeiten viele Frauen als Pflückerinnen unter schlechten Bedingungen. Dass es auch anders geht, darauf macht die Aktion „Flower Power“ von Fairtrade aufmerksam. Denn es gibt Alternativen. Schon jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, ist fair gehandelt und trägt das Fairtrade-Siegel. Das bedeutet für die Frauen auf den Blumenfarmen: mehr Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen. Markt Erlbach macht mit bei der Aktion für mehr fairen Handel mit Blumen und ruft dazu auf: „Sag’s mit fairen Rosen!“

Fairtrade-Gemeinde Markt Erlbach geht als Vorbild voran
Seit Januar ist Markt Erlbach ausgezeichnete Fairtrade-Gemeinde und hat sich mit diesem Titel verpflichtet, faire Handelsbedingungen auf lokaler Ebene zu fördern. „Wir wollen die Bevölkerung aufklären und Vorbild sein. Außerdem möchten wir mit unserer fairen Rosenaktion einen Farbtupfer und Lichtblick in dieser Pandemie setzen,“ sagte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß. Die Marktgemeinderätinnen erhielten bereits vorab in der Marktgemeinderatssitzung eine faire Rose geschenkt und am Weltfrauentag am 8. März 2021 die Mitarbeiterinnen des Markt Markt Erlbach. Insgesamt wurden 65 faire Rosen im Rathaus, in der Kindertagesstätten, im Hort und in der Caspar-Löner-Schule verteilt. Alle Frauen haben sich sehr über diese kleine Geste gefreut!

Flower Power für mehr Gleichberechtigung in den Anbauländern
Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, die Position von Frauen in Produzentenländern zu stärken – sei es im Job, in den Gemeinden oder in der Familie. Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass Blumenplantagen ihre weiblichen Mitarbeiterinnen mit Hilfe einer Gender-Strategie fördern müssen. Konkret heißt das, dass Frauen an Weiterbildungen teilnehmen, in Gremien ihre Bedürfnisse vertreten werden und sie so eine Stimme erhalten. Durch diesen Ansatz gewinnen sie zunehmend an Selbstvertrauen und qualifizieren sich für Führungsaufgaben, die bisher Männern vorbehalten waren. Eine Studie belegte jüngst, dass dies zu Fortschritten in der Gleichberechtigung führt.

 

Hintergrund:
Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. www.fairtrade.net

Alle beteiligten Akteure entlang der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065 (DIN EN 45011). www.flocert.net

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