OP-Roboter zum künstlichen Knie-Gelenk

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©Kliniken des Landkreises Von links nach rechts: Dr. Nikolaj Vasak, Jose-Luis Moctezuma, Dr. Mathias Bender, Landrat Helmut Weiß, Staatsminister Joachim Herrmann, Hans Herold, MdL und Stefan Schilling

Endoprothetikzentrum Bad Windsheim beschreitet neue Wege in eine moderne Zukunft.

Das gibt es so bisher nur einmal in Deutschland: Erst eine hochpräzise Operation mit Roboter-Hilfe, dann schnelle Genesung dank dem Rapid-Recovery-Programm und das alles im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, das für hervorragende Arbeit und langjährige Erfahrung der Operateure zertifiziert ist. Orthopäden der Klinik in Bad Windsheim schreiten zu ganz neuen Wegen und stellen sich in einer familiären Klinik im ländlichen Raum in Mittelfranken hochmodern für die Zukunft auf.

Nur wenige Kliniken in Deutschland nutzen künstliche Intelligenz in der Endoprothetik
Roboter-Operationen, also von künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Eingriffe in der Orthopädie, sind erst seit wenigen Jahren auf dem Vormarsch. Bisher arbeiten nur 14 von rund 1400 Kliniken (Stand 01/2020) in Deutschland mit einem OP-Roboter der Marke Stryer Mako. Das könnte sich aber schnell ändern. Experten rechnen damit, dass die neue Technik bald aus den Operationssälen der Endoprothetik nicht mehr wegzudenken ist.
Die Urologie gibt einen Vorgeschmack darauf, wie sich Knie-Operationen und der Einsatz künstlicher Gelenke in den kommenden Jahren weiterentwickeln dürften. Als im Jahre 1998 der erste da-Vinci-Roboter in den USA zum Einsatz kam, konnte noch niemand wirklich damit rechnen, was für ein Meilenstein das für die Medizin war. Inzwischen, 22 Jahre später, gehören Roboter gestützte Eingriffe in der Urologie zum Standard.

Gleichbleibend hohe Qualität dank OP-Roboter
„Operationen mit dem Roboter sind die Zukunft“, ist Dr. Mathias Bender, Orthopäde, Chirurg und Chefarzt im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Bad Windsheim, überzeugt. „Der Roboter übernimmt 1:1 das, was der Operateur vorher geplant hat. Er muss aber vom Operateur geführt werden, kann also nicht eigenständig lossägen und fräsen.“ Eine so gleichbleibend hohe Qualität wie mit dem OP-Roboter könne kein Operateur mit bloßer Hand gewährleisten. „Close to“, so der Endoprothetik-Spezialist, „aber nicht 1:1“.

Roboter-Technologie reif für den Arbeitsalltag / Echter Mehrwert für unsere Patienten
„Ich freue mich sehr, dass wir in Bad Windsheim unseren ersten OP-Roboter einsetzen werden. Die moderne Technik und die Erfahrung unserer Operateure sind ein echter Mehrwert für unsere Patienten. Chefarzt Dr. Bender hat sich schon vor Jahren mit Robotern im OP-Saal befasst – nun ist die Technologie soweit entwickelt und reif für den Arbeitsalltag. Für unsere Klinik in Bad Windsheim, mitten in Mittelfranken, ist das ein Aushängeschild und ein Zeichen, dass wir auch in familiärer Atmosphäre mit hochmodernen Kliniken mithalten können“, sagt Stefan Schilling, Vorstand der Kliniken des Landkreises Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim.

„Mit dem Thema Endoprothetik ist die Klinik Bad Windsheim ganz weit vorn“
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die innovative Ausrichtung der Klinik: „Die Klinik Bad Windsheim hat sich über Jahre bewährt, im Klinikranking der Nürnberger Zeitung hervorragend abgeschnitten und bietet eine Betreuung auf höchstem medizinischen Niveau an. Mit dem Thema Endoprothetik ist die Klinik Bad Windsheim ganz weit vorn.“ Das zeige, dass es Spitzenmedizin nicht nur in Großstädten, sondern auch im ländlichen Bereich gebe. „Unser Ziel ist es“, so Joachim Herrmann weiter, dass Bayern an der Spitze mitmarschiert und nicht nur hinterher läuft.“

„Alleinstellungsmerkmal weit über die Landkreisgrenzen hinaus“
Landrat Helmut weiß lobt: „Ich bin sehr stolz auf unsere modernen Kliniken und auf die qualitativ hochwertige Versorgung in unserem Landkreis. Wir haben in unserer Mehrregion eben von allem ein bisschen mehr – auch im Endoprothetikzentrum bieten wir weitaus mehr als andere. Das ist nicht nur toll für unsere Region, sondern ein Alleinstellungsmerkmal weit über die Landkreisgrenzen hinaus.“

Video zur Pressekonferenz: https://youtu.be/6MMX4Er_DDQ

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