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Erfolgsbilanz der Kommunalen Allianz Aurach-Zenn

Zweitägiges Evaluierungsseminar in Klosterlangheim

Die Bürgermeister der Kommunalen Allianz Aurach-Zenn, Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaften und Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken trafen sich zu einem „Evaluierungs- und Fortschreibungsseminar“ in der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim. Zehn Jahre nach der Gründung dieser Kommunalen Arbeitsgemeinschaft von sieben Gemeinden ging es um eine Bilanz des Erreichten und um mögliche neue Projekte. 

Im ILEK von 2011 wurden die sechs Handlungsfelder Arbeiten, Wohnen, Energie, Land- und Forstwirtschaft, Freizeit und Tourismus, Orts- und Landschaftsbild definiert. Sie sollen auch den Rahmen der künftigen Aktivitäten bilden. Insgesamt 49 Projekte hatte das ILEK in den sechs Handlungsfeldern aufgelistet. Von diesen wurden inzwischen acht Maßnahmen vollständig und 13 teilweise realisiert, die verbleibenden sind entweder nicht mehr aktuell oder bleiben Aufgaben, die noch zu erledigen sind. Hinzu kommen 41 rein kommunale Projekte, von denen mittlerweile sieben ganz und 14 teilweise umgesetzt sind, 20 stehen noch als unerledigt auf der Agenda oder sind abgehakt. 

Die amtierende Allianzsprecherin und Markt Erlbacher Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zog ein Fazit, bei dem sich alle Seminarteilnehmer einig waren: „Unsere Leistungsbilanz ist erfreulich und positiv, die Arbeit der Kommunalen Allianz bewerten wir als eine Erfolgsgeschichte!“

Eine ganze Reihe von tatsächlich realisierten Projekten ist nicht im ILEK-Maßnahmenkatalog aufgeführt, sondern findet nur eine allgemeine Verankerung in den strategischen Handlungsfeldern. Beispiele dafür sind das „Museumskonzept“ als Weichenstellung zur Erschließung von Fördermitteln für das „Museum Markt Erlbach Geschichte und Handwerk“, die Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau des Bahnhofs Hagenbüchach, die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Trautskirchen, das Kernwegenetzkonzept als Grundlage zum Ausbau landwirtschaftlicher Wege (6,8 km abgeschlossen, 7,3 km in Planung) sowie das Projekt „Transitknoten Bahn/Bus“ in Emskirchen, die Beteiligung von Obernzenn am Programm „boden:ständig“ und das gegenwärtig entstehende Gewässerentwicklungskonzept (GEK) für fünf Mitgliedskommunen.
 
In den nächsten Sitzungen des „Lenkungsausschusses“ sollen die Planungen für künftige Vorhaben konkretisiert und in der ILEK-Fortschreibung vom beauftragten Nürnberger Büro Planwerk dokumentiert werden. Kurzfristig stehen Entscheidungen zur Beteiligung an den neuen ALE-Förderprogrammen „Regionalbudget“ und „Impulsberatung“ auf der Tagesordnung und die Gestaltung einer neuen Homepage soll in Auftrag gegeben werden.

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