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Neuer Kindergarten trägt zur „Innenentwicklung“ bei

Spatenstich für unsere neue Kindertagesstätte in der Neuen Straße

Neue Perspektiven eröffnen sich für die Jüngsten der Marktgemeinde. Diese investiert in einen neuen Kindergarten 2,7 Millionen Euro und setzt damit auch ein weiteres Signal für die zielstrebige Innenentwicklung.

Beides läge ihr und dem Gemeinderat am Herzen, erklärte erste Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß beim symbolischen Spatenstich am 26. November im großen Gästekreis. Die als ganz wichtig betonte optimale Kinderbetreuung soll durch den Ersatz des Kindergartens in der Hauptstraße mit einem barrierefreien Neubau und großer Freifläche gewährleistet werden, die es um das „alte Rathaus“ nicht gab.

Da dieses Gebäude nun sanierungsbedürftig ist, wurde der Neubau eines Kindergartens erwogen, für den in zentraler Innenortslage zwar ein geeignetes Grundstück gefunden werden, zur Realisierung des Planes aber ein längerer Prozess der „Abwägungen“ zu bewältigen sein sollte. „In einem Land der vielen Vorschriften und Gesetze“ galt es für den Architekten Dieter Wirsching und die Kommune samt Nutzungsanalyse allerlei Hürden auch im Zusammenhang mit dem Denkmalschutz zu nehmen, der den Charakter der Scheune in den Neubau übernommen sehen wollte.

Die große Bautafel an der „Neuen Straße“ und die im Rathaus ausgestellten Pläne zeigen, dass dies gelungen ist. Auf dem 2200 Quadratmeter großen Grundstück wird ein mit 25 Meter Länge und 13 Meter Breite bis unter das hohe Dach großzügig ausgerichteter „schöner und moderner Kindergarten mit großer Außenspielfläche“ entstehen, wie Bürgermeisterin Dr. Kreß die „tolle Neuerung“ beschrieb. 2,7 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, die Fördermittel auf 1,4 Millionen Euro beziffert, die man mit angepassten Planungen optimal auszuschöpfen suchte.

Im Erdgeschoss wird die Kinderkrippe und eine Kindergartengruppe, im Obergeschoss werden die Räume für zwei weitere Kindergartengruppen eingerichtet. Für einen Mehrzweckraum bietet das Dach Platz und der „Spitzgiebel“ auch noch für einen Therapieraum. Ein Aufzug sorgt für die barrierefreien Zugänge.

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