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Markt Erlbach entdecken

Für Interessierte der Geschichte und der Architektur, für Freunde der Kunst sowie für Genießer und Aktive: Markt Erlbach bietet für jeden etwas und macht eine bunte Freizeitgestaltung möglich!

Lernen Sie hier einige Sehenswürdigkeiten in Markt Erlbach und den Ortsteilen kennen.

Torhaus

Das Torhaus, genauer gesagt, das untere Torhaus gehört zum Rest der ehemaligen Stadtbefestigung. Erbaut wurde es im 17. Jahrhundert. Erweiterungsbauten östlich wurden 1733 durchgeführt und südlich um 1800. Das bunt verzierte Sandsteinwappen des Fürstentums Brandenburg-Bayreuth und von den Markgrafen von Ansbach findet sich gut sichtbar oberhalb des Torbogens. Das Torhaus verfügte über ein vierflügeliges Sicherungstor, dessen Drehangeln noch im oberen Torbereich sichtbar sind.

Das Torhaus befindet sich seit Jahrzehnten in Privatbesitz.

  • Torhaus
  • Ehemaliges Pfarrhaus

    Im ehemaligen Pfarrhaus, einem stattlichen Fachwerkgebäude mit freitragendem Dachstuhl aus dem 17. Jahrhundert, kann man Werkzeuge und Arbeitstechniken vieler alter Handwerksberufe besichtigen. Das Erdgeschoss wurde im Jahre 1443 das Fachwerk in den Jahren 1699/1700 erbaut. Nachdem das Gebäude in den 1960er Jahren schon kurz vor dem Abriss stand, beschloss man, hier ein Handwerkermuseum einzurichten, welches dann im Jahre 1978 eröffnet wurde. 1999 wurd das Gebäude käuflich vom Heimatverein erwerben und ist nun alleiniger Besitzer.

    Nach einer fast zehnjähriger Sanierungs- und Umbauphase wurde am 28. Juli 2019 das „neue“ Museum Markt Erlbach Geschichte und Handwerk, der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Museum Markt Erlbach© Rainer Leinsle
  • Museum Markt Erlbach
  • Kilianskirche

    Unsere stattliche Landkirche mit einheitlich gotischen Formen wurde Ende des 14. Jh. errichtet.

    Nach einem Brand 1632 wurde das Langhaus erneuert.

    Chor und Langhaus enthalten eine wertvolle Innenausstattung. Da sind die Chorfenster  mit Glasmalereien um 1380, die Brenck-Kanzel von 1621, die in der Johanniskirche in Ansbach stand, und 1717 von den Markt Erlbachern käuflich erworben wurde und der barocke Choraltar von 1716 in dessen Predella ein sehr schönes Abendmahlsrelief zu sehen ist.

    Im Altarraum befinden sich u.a. auch zwei spätgotische Altarflügel (Anfang 16.Jh.), eine Kreuzigungsgruppe um 1440, eine Pieta (1440/50),  ein Schmerzensmann, ein Auferstandener Christus und mehrere Epitaphien des 17./18. Jh. und eine Grablegung Christi.

  • Kilianskirche
  • Altes Finanzamt

    Das ehemaliges Finanzamt (Rentamt) wurde 1902 erbaut. Nach der Auflösung des Finanzamtes 1929 wurde das Gebäude als Polizeistation genutzt und danach wurde ein Kindergarten dort eingerichtet.
    Noch heute sichtbar und ein besonderes Augenmerk, ist das bayerische Staatswappen über dem Eingang des Turmtreppenhauses.

    1987/1988 Heute ist das Langzeitwohnheim Frankenhöhe der Arbeiterwohlfahrt dort untergebracht.

    Altes Finanzamt© Markt Markt Erlbach
  • Altes Finanzamt
  • Altes Amtsgericht

    Von 1878 bis in die 1950er Jahre hatte das Amtsgericht seinen Sitz in Markt Erlbach mit einem Sitzungssaal und Arrestzellenanbau. Nach der Verlegung des Amtsgerichts wurde das Gebäude für Schul-und Unterrichtszwecken zum Teil genutzt.

    Inzwischen wird es als Wohnhaus genutzt.

  • Altes Amtsgericht
  • Altes Schießhaus

    Kleines Fachwerkhäuschen das seit 1689 als Schießhaus benutzt wurde. Nach der Auflösung der doppelbahnigen Schießanlage wurde es als Produktionsstätte für Blechblasinstrumente eingerichtet. Später bezog ein Lebensmittelladen die Räumlichkeiten.

    ©Claus Scheler
  • Altes Schießhaus
  • In den Ortsteilen:

    St. Leonhardskirche in Linden

    Bereits im Jahre 1278 stand auf diesem Platz eine kleine Kapelle die dem „Heiligen St. Leonhard“ geweiht war und zur Mutterkirche Markt Erlbach gehörte.

    Im 1. Städtekrieg 1460 wurde Linden mit der Kirche zum großen Teil verwüstet und erst ab 1501 im gotischem Stil wieder aufgebaut. 

    Im 30-jährigen Krieg wurde Linden verwüstet und die Kirche von Kosaken ausgeraubt. 1742 wurde der Kirchturm vom Blitz getroffen und brannte nieder. Er wurde neu und etwas niedriger wieder aufgebaut.

    Noch einige Besonderheiten in unserer Kirche: Über dem Chor sind zwei Wappen links und rechts zu sehen. Das linke ist das Wappen des Freiherrn Johann von Korff, Oberamtmann des Klosteramtes Neuhof, gestorben 1793. Rechts das Wappen derer von Nauenburg, die Ehefrau von Johann Korff. Im Chor befindet sich eine eingesetzte Platte; sie ist vermutlich die Grabplatte eines Pfarrers oder eines Adligen.

  • St. Leonhard Linden
  • Kirche St. Jobst in Jobstgreuth

    Der älteste Teil der Kirche St. Jobst stammt aus der Romantik (950 1250 n. Chr.) Der angebaute Chor (Kanzelraum) wurde um 1150 n. Chr. begonnen. Aufschlüsse geben die beiden gotischen Seitenfenster im Chorbereich, sowie des im gotischen Still gebauten Altars. Die andere Ausstattung, wie zum Beispiel Gestühl, Seitenfenster und das Kirchenschiff stammen aus der Barockzeit (Mitte 16. Jahrhundert bis 18. Jahrhundert).

    Es gibt leider keine schriftlichen Überlieferungen, ab wann die Kirche ihren Namen St. Jobst erhalten hat.

    Die kleine und schmucke Kanzel ist in der Barockzeit zwischen 1707 und 1760 n. Chr. aufgestellt worden. Die Orgel wurde in den Jahren 1829 und 1830 n. Chr. von der Firma Hüffner aus Nürnberg aufgestellt.

  • St. Jobst Jobstgreuth
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